Zentrum für die Digitalisierung der Wirtschaft zieht positive Jahresbilanz

Nahezu alle Zahlen entwickelten sich positiv: Der Jahresabschluss verzeichnete einen fünfstelligen Überschuss, über 80 Unternehmensbesuche fanden statt und neue Mitgliedsunternehmen unterschiedlicher Branchen traten dem Unternehmen bei. Besonders dynamisch entwickelte sich die Netzwerkplattform, auf der sich binnen Jahresfrist die Anzahl der Mitglieder auf über 400 Mitglieder nahezu verdoppeln konnte. „Wir freuen uns sehr über die weiterhin große Nachfrage, das zeigt, dass die Unternehmen in Südwestfalen beim Thema Digitalisierung zusammenarbeiten wollen“, erklärte Dr. Martin Stein, Geschäftsführer des ZDW. Aktuell gebe es die Nachfrage, weitere Elemente auf der Plattform zu integrieren.

Die Plattform ist als Ergänzung zur Digital Scouts Workshop-Reihe entstanden. Dabei werden Mitarbeiter von kleinen und mittleren Unternehmen fit für die Digitalisierung gemacht. Dafür arbeitet das ZDW mit dem Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Siegen zusammen. An der Workshop-Reihe sind auch die Industrie- und Handelskammer Siegen, die Regionalagentur der Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe, die Arbeitgeberverbände Siegen-Wittgenstein und die Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd beteiligt.

Auch darüber hinaus fiel das vergangene Jahr positiv aus: Das neu Veranstaltungsformat „Südwestfalen.digital“ in der Siegerlandhalle hat gegriffen und wird nun weiter etabliert. Ferner wurde die Regionale angeführt, bei der man bis zur Förderfähigkeit des AID-Projekts gelangt ist. Hierbei geht es um die weitere Verstetigung der Digitalisierungsinitiativen innerhalb eines Digitalisierungs-Campus. „Das ehrgeizige Projekt dient auch als Beispiel für die Unternehmen in der Region, um zu zeigen, welche Entwicklungsmöglichkeiten sich für die Region bieten“, sagte Dr. Christian Stoffers, Co-Vorstandsvorsitzender des ZDW. Gleichzeitig gibt er etwas Wasser in den Wein, als er feststellte, dass die Corona-Pandemie hier die Gesamtplanung durcheinandergewirbelt hat und die Förderung noch nicht abschließend beschieden sei. Weiter auf den Weg gebracht werden konnte ein neues Jointventure, das im Herbst gemeinsam mit dem Institut für Sozio-Informatik gegründet wird. „Aus Sicht der Mitglieder ist es wichtig, dass sich gerade unter Pandemie-Bedingungen das ZDW besonders agil zeige und neue Felder des Engagements erschließt“, so Stoffers weiter.

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