Treffen Arbeitskreis Wissensmanagement und Siegener Hackathon

Am 29.01.2019 findet das erste Treffen eines Arbeitskreises zum Thema “Wissensmanagement” statt. Wie kann Wissen in einem Unternehmen oder einer Organisation langfristig gespeichert und geteilt werden? Die Digitalisierung kann dabei helfen, dass Wissen nicht verloren geht und später wiederverwendet werden kann. Interessierte Unternehmen können sich hier informieren und anmelden.

Das ZDW unterstützt zudem die vom 24.-27.02.19 stattfindende Wirtschaftsinformatik-Konferenz in Siegen mit über 800 Teilnehmern. Für den vom 22. bis 23.02.19 stattfindenden  Hackathon WI 2019 können sich Teams mit 3-4 Personen anmelden. In 24 Stunden können die Teilnehmer ihr Können beim Konzepten, Analysieren und Designen zum Thema Datenerfassung, -verarbeitung und -schutz unter Beweis stellen. Es gibt 1000 € Preisgeld zu gewinnen – mitmachen lohnt sich!

Kompetenzplattform und neue Projekte

Das ZDW hat den “Kompetenzatlas” als neue Plattform für Unternehmen aus Südwestfalen etabliert. Er dient dem Austausch und der regionalen Vernetzung zum Thema Digitalisierung. Interessierte können sich registrieren und als Teil des Netzwerks von mittlerweile über 140 Mitgliedern davon profitieren. Dort kann man sich sogenannten Spaces anschließen, um sich über spezielle Themen, wie IT-Sicherheit und Datenschutz, Digitale Tiefenbohrung oder Zukunft der Pflege zu informieren und auszutauschen. Die Plattform ist aus den “Digital Scouts” entstanden.

Zudem begleitet das ZDW vom Land NRW und der EU geförderte Projekte. Dabei geht es z.B. um Energieeinsparung durch Vernetzung von Produktionsanlagen. Mit einem anderen Projekt, genannt “Rendezfood”, sollen Kunden des Einzelhandels per Chat-App gezielter angesprochen und gebunden werden.

siehe auch Artikel aus Westfalenpost vom 14.12.2018 und Siegener Zeitung vom 04.01.2019

INFOVERANSTALTUNG DER “DIGITAL SCOUTS”

Am 05.12.2018 findet eine Informationsveranstaltung mit Impulsvorträgen zur zweiten Workshopreihe der “Digital Scouts” statt.

Ziel der “Digital Scouts” ist es Mitarbeiter/-innen aus kleinen und mittleren Unternehmen durch praktische Übungen fit für die Digitalisierung in ihrem Unternehmen zu machen. Nötige Impulse werden gesetzt und Kompetenzen vermittelt, um digitale Strategien für den eigenen Betrieb entwickeln zu können.

Projektpartner sind das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Siegen, die Industrie- und Handelskammer Siegen, die Regionalagentur der Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe, die Arbeitgeberverbände Siegen-Wittgenstein und die Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd.

Datum: 05.12.2018
Zeit: 15:00 -17.00 Uhr
Ort: IHK Siegen, Bernhard-Weiss-Saal, Koblenzer Str. 121, 57072 Siegen
Kostenfrei

Den detaillierten Programmablauf sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier (Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum) oder hier (IHK Siegen).

ENGE ZUSAMMENARBEIT MIT KREIS SIEGEN-WITTGENSTEIN

Digitalisierung in Siegen-Wittgenstein stärken – Regiestelle des Kreises und Zentrum für Digitalisierung arbeiten Hand in Hand

Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ist ein Megatrend der nächsten Jahre. Der Kreis Siegen-Wittgenstein will die enormen Chancen des digitalen Wandels für die Region nutzen und geht dafür neue Wege: Die – auf Basis des Regionalen Entwicklungskonzepts – neu geschaffene „Regiestelle Digitalisierung und Arbeitswelten“ arbeitet seit Oktober eng mit dem „Zentrum für die Digitalisierung der Wirtschaft Südwestfalen“ (ZDW) zusammen. Damit bilden sie eine gemeinsame Plattform für Unternehmen und deren Beschäftigte in der Region.

Die Kooperation soll die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft fördern, den gesellschaftlichen Dialog zu Themen der Digitalisierung und den Prozess der Digitalisierung im Rahmen der Regionalen 2025 unterstützen und begleiten. Dabei arbeiten Regiestelle und Zentrum für Digitalisierung eng mit dem Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0 der Universität Siegen zusammen. „Diese Kooperation trägt dazu bei, zusätzliche Wertschöpfungsfelder der Digitalisierung in der Region zu erschließen“, ist Landrat Andreas Müller überzeugt.
Mehr Effizienz und höhere Flexibilität fördern höhere Produktivität

Für den Landrat ist die Digitalisierung ein zentrales Politikfeld im Rahmen seiner Bemühungen, Siegen-Wittgenstein für die Herausforderungen der Zukunft hervorragend aufzustellen: „Der Einfluss der Digitalisierung ist bereits jetzt in nahezu allen Bereichen der Wirtschaft und des täglichen Lebens spürbar. In den Unternehmen führt sie zu mehr Effizienz und höherer Flexibilität und damit zu höherer Produktivität“, so der Landrat: „Wir sind die Industrieregion Nummer 1 in NRW. Das wollen wir auch bleiben. Hierbei wird die Digitalisierung eine entscheidende Rolle spielen. Sie bietet unseren Unternehmen vielfältige neue Chancen im weltweiten Wettbewerb.“

Auch Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigten im Blick haben

Dabei ist dem Landrat außerordentlich wichtig, bei allen anstehenden Innovationen immer auch die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigten im Blick zu haben. Deren Chancen aber auch die Herausforderungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für ihn von hoher Bedeutung. Daher soll die Wirtschaftsförderung des Kreises hier eine aktive Rolle übernehmen. „Viele Regionale Unternehmen sind Weltmarktführer gerade wegen der Fachkenntnisse ihrer Beschäftigten. Durch die Digitalisierung können die Kompetenzen weiter ausgebaut und so die Innovationskraft der Region nachhaltig gesichert werden“, pflichtet ihm ZDW-Geschäftsführer Dr. Martin Stein bei. Über die Kooperation wolle man verstärkt passgenaue Lösungen für die heimische Wirtschaft entwickeln und umsetzen. „Die Digitalisierung ermöglicht neue Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle, die von allen Unternehmen, vom Handwerksbetrieb bis zum Hidden Champion, in neue Produkte und Dienstleistungen umgesetzt werden können“, meint Dr. Christian Stoffers, Co-Vorstandsvorsitzender des Zentrum für die Digitalisierung der Wirtschaft Südwestfalen.

Vermittler zwischen Forschung und Praxis

Der Dezernent für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung des Kreises, Arno Wied, sieht in der Kooperation von ZDW, das von Unternehmen getragen wird, die ideale Plattform, Industrie 4.0-Strategien voranzubringen: „Die Forschung entwickelt praxisorientierte Technologien, die gerade heimischen Unternehmen großen Nutzen bringen, nicht viel kosten und gleichzeitig für jedermann verständlich sind.“ Alle Beteiligten sehen das Potenzial der Kooperation von Forschung und Unternehmen. „Um dieses Potenzial tatsächlich auch nutzbar zu machen, brauchen wir so etwas wie einen Vermittler zwischen Forschung und Praxis“, erläutert Arno Wied. Das ZDW nehme hier eine Schnittstellenfunktion ein und mache Industrie 4.0 und die Digitalisierung in der Produktion für kleine und mittlere Unternehmen anschaulich und greifbar.

Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen weiter steigern

„Wir werden gemeinsam mit der Regiestelle des Kreises dazu beitragen, Unternehmen und deren Beschäftigten in Informationsveranstaltungen und Werkstattgesprächen zu unterstützen, ihren Betrieb im Zeitalter der Digitalisierung mit Industrie 4.0-Technologien praxisorientiert weiterzuentwickeln“, so Dr. Christian Stoffers. Er ist sich sicher, dass sich innerhalb der Kooperation eine unbürokratische Kombination aus technologischer Expertise und Erfahrung im Transfer entstehen wird: „Die Digitalisierung verbessert die Vernetzung der vielen kleinen und mittleren Unternehmen, die es in Südwestfalen gibt, untereinander und auch zwischen ihnen und Transferexperten. Das wird die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe auf dem Markt weiter steigern und ihnen neue Chancen für mehr Wachstum und Beschäftigung eröffnen.“

Aus der Pressemitteilung des Kreises Siegen-Wittgenstein vom 14.11.2018